Wissenswertes...

  • Unity 3D
    Neue Wege in die Zukunft
  • Villa Borg
    Villa Perl Borg
  • Roemische Grenz- befestigungen
    Limes/Hadrians- Antonius Wall
  • Roemische Hafenanlage
    Ein Beispiel fuer Roemische Hafen zivil und militaerisch
  • Roemisches Forum
    Ein Forum das in jeder Stadt/Provinz zu finden war
  • Villa Borg

    Vollstaendige Rekonstruktion der Villa Latifundia und Rustica

  • Roemische Castelle

    Arbeia / Segedunum Hadrianswall

  • Roemische Hafenanlage

    Ein Beispiel fuer Roemische Hafen zivil und Militaerisch

  • Roemisches Forum

    Ein Forum das in jeder Stadt/Provinz zu finden war

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Unity 3D neue Wege
in die Zukunft der Geschichte

Auferstehung der roemischen Antike in der Gegenward

„Aus falsch verstandener Wissenschaftlichkeit vermeiden es die Archaeologen und Bauforscher heutzutage meistens, hypothetische Raum-Perspektiven zu entwerfen, weil sie dabei unbekannte Bauelemente ergaenzen muessten. Die Folge ist ein bedauerliches Absterben der Vorstellungskraft.“ Als Paul Zanker 1997 diese Bemerkung in seiner Schrift Der Kaiser baut fuers Volk (S. 16) machte, haette er vielleicht schon erahnen koennen, wohin die Entwicklung tatsaechlich fuehren wuerde. Zehn Jahre spaeter waren die Aktivitaeten auf dem Feld der computerbasierten Darstellung archaeologischer Befunde bereits so zahlreich und vielfaeltig, dass der technische Fortschritt mit den Anforderungen an gute wissenschaftliche Arbeit in Konflikt zu geraten begann und mit des London Charter ein Versuch gemacht wurde, Grundsaetze im Umgang mit den Moeglichkeiten der digitalen Rekonstruktion zu fixieren. Wir glauben diese Vorstellungskraft zu besitzen und darueber hinaus das noetige Herzblut - ja Leidenschaft.

Der Gewinn der digitalen Rekonstruktion liegt in der Moeglichkeit, mit wenig Aufwand Varianten zu realisieren, die Ansicht frei zu waehlen und vielfach auch darin, die Gebaeude farbig zu gestalten. Die Darstellungsabsicht ist jedoch unveraendert: es geht um Veranschaulichung wissenschaftlicher Forschung und dazu gehoert auch, was jedenfalls in vielen Faellen beachtet wird, die Grenzen des Wissens bei der Rekonstruktion von Gebaeuden und Raumsituationen sichtbar zu machen. Darueber hinaus Fachschaft uebergreifende wissenschaftliche Forschung mit einzubauen.

Kommen wir zum Punkt. Die Rekonstruktionen im Secondlife/OpenSim waren der Versuch, spielerisch und so realistisch wie in diesem Rahmen moeglich dazustellen und frei anzubieten. Doch leider wurde unsere Arbeit dort, gestohlen und zerstoert. Hinzukommt, das eine Kommerzielle oder nur auf "Fun" ausgerichtete Virtuelle Soziale Gemeinschaft, die die Anonymitaet vorzieht, nicht der rechte Platz fuer Bildung ist.
Nach mehr als 14 Jahren in Seondlife und OpenSim, beschlossen wir auf anraten eines Teammitgliedes und Herrn Prof. Austin Tate von der Royal University of Edinburgh alles auf Unity 3D umzustellen.
Zusammen mit drei Kollegen aus Japan, entwickelte er den OAR Converter: "OAR Converter: Using OpenSimulator and Unity as a Shared Development Environment for Social Virtual Reality Environments" mit dessen Hilfe wir unser Projekt konvertieren und in Unity 3D uebertragen konnten.

Ungeahnte Moeglichkeiten stehen uns nun offen! Die Gestaltungsfreiheit ist geradezu grandios und variabel. So koennen wir die alte Grid Struktur erhalten und gleichzeitig jeden Archaeologypark einzeln und großraeumiger gestalten. In unserem Team sind Geisteswissenschaftler, Archaeologen, Geologen, Geographen, Bauzeichner und Spielendwickler.
Wir koennen nun gezielter Archaeology Parks unterstuetzen durch Auskopplungen die wir ihnen auch offline zur Verfuegung stellen koennen. Durch die Anwendung von Topographischen Karten / Messtischblaetter die wir in Terrains umwandeln, werden die Projekte noch realistischer im rechten Maßstab. So koennen wir das Geologische Umfeld erfassen und mit einbauen.